Auroville

Grüße aus Auroville,

hier habe ich die letzten Wochen zusammen mit Daria, meiner Tochter und ihrer Mutter mit ihrer kleinen Luna verbracht.

Auroville ist ein internationales Dorf an der Ostküste Südindiens. Es wurde vor ca 50 Jahren gegründet und die Menschen haben hier aus Brachland üppigen Wald gemacht. Im Zentrum steht das Matrimandir, eine riesige goldene Kugel in einem grünen Park. Es dient als geistiges Zentrum, in dem man zu sich selbst finden und meditieren kann. Insgesamt gibt es hier viele Projekte zum Nachhaltigen Leben mit der Natur. Wassergewinnung, Permakultur, biologische Abwasserreinigung und vieles mehr. Insgesamt vom ersten Eindruck her ist Auroville sehr sympathisch. Es gibt viele Bioläden, sogar einige Rohkostrestaurants. Jedoch bei genauerem Hinschauen entpuppt sich Auroville für mich als idealistische Idee, die letztendlich von der Umsetzung her in manchen Sachen stark von der ursprünglichen Vision abweicht und auch etwas in der Entwicklung stagniert.

Trotzdem ist es auf jedenfall ein lohnenswertes „alternatives“ Reiseziel, schon alleine wegen dem Matrimandir, in das ich auch vor ein paar Tagen hereingeschaut habe.

Man muß sich anmelden, darf kein Handy, keine Taschen, keine Wasserflaschen – gar nichts mitnehmen. Man darf auch kein Geräusch von sich geben während man drinnen ist. Im Allerheiligsten darf man sogar noch nicht mal niesen.

Wenn man in Kugel kommt, muß man als erstes weiße Socken überziehen und läuft dann lautlos in einer Art runden Gang entlang, der etwas an Raumschiff Enterprise erinnert. Es ist alles mit einem weißen Teppich überzogen und man geht einen Spiralweg nach oben in einen hängenden Raum in der Kugel. Das ganze wirkt dort drinnen um so mehr wie ein sehr spirituelles Raumschiff.

Im Allerheiligsten fällt nur von oben ein gebündelter Lichtstrahl auf eine Glaskugel, die genau im Zentrum auf einem goldenen Gestell ruht. Im Hintergrund zwischen Säulen, läßt man sich auf Kissen nieder und meditiert ca 15 Minuten in absoluter Stille. Ich habe sofort eine Art Tinitus gehört, da auf einmal sämtliche Hindergrundgeräusche fehlten.

Irgendwo im Raum schluckt einer – ich höre es. Dort ein Magenknurren – ich höre es auf 20 Meter Entfernung. Ein Schlüsselklappern – es tut mir fast im Ohr weh.

Insgesamt ein sehr guter Ort zum meditieren und zum in sich gehen.

Es gibt auch so viele grüne Plätze in Auroville. Einer davon ist zum beispiel der botanische Garten. Dort mußte ich natürlich unbedingt hin. Erst recht, als ich gesehen hatte, das es dort ein Heckenlabyrinth gibt :D.

Morgen werden ich Indien den Rücken kehren und zurück nach Deutschland fliegen. Diesmal zusammen mit meiner Tochter. Es werden insgesamt 4 Flüge. Indien (Chennai) – Sri Lanka – Kuwait – Istanbul – Berlin. Auf gehts :D.

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Lebe grün und frei,
Der Wildgruenwanderer 🙂

2 Gedanken zu „Auroville“

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